Der Wortraum 

besteht seit 1988 mit der Gründung der Künstlergruppe des "MOSAIK der kirschbaum". Die Dichtung MERGAT von Michael Stoll und die inspirierten Bilder des Malers Jürgen Pladek waren Anlass einer sich über die Jahre weiter entwickelnden Tätigkeitsgemeinschaft.

       

                                               MERGAT (IV.Bild)                                                                     

       

Der erste RAUM unserer sich stets wandelnden Gemeinschaft besteht aus einem 16 qm großem weißem Zelt, das mit Hilfe des Auftrittshonorares im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Kultureinrichtung "Kultur im Gewölbe" in Überlingen (Gründungsmitglieder: Jürgen Pladek, Michael Stoll, Matthias Maruhn, Georg Marckmann und Thomas Jensen) 1990 erworben werden kann.

 

 

Das Zelt dient als Ort der Begegnung und künstlerischer Aktion, wie die ACHSENVERSCHIEBUNG — ein exemplarisches Leben auf einem Sportplatz in Bambergen mit vorheriger Ortung und Ausrichtung der Situation im Sinne der Gründung einer dörflichen Gemeinschaft. (Projekt von Peter Devaere und Michael Stoll) 

 

1991 ziehen wir in das alte Rathaus Bambergen bei Überlingen am Bodensee. Dort finden neben einem wöchentlichen Gesprächskreis über Themen wie KUNST und ALLTAG, (Gesprächskreis gründeten Falk Liese, Peter Devaiere und Michael Stoll) die ersten Aufführungen von unseren Theaterstücken im kleinen Rahmen statt.

      

 

        

Von 1999 bis in das Frühjahr 2007 mieten wir - Falk Liese und Michael Stoll - einen ca. hundert Quadratmeter großem Atelierraum in Goldbach bei Überlingen an und nutzen ihn als Ort der schöpferischen Arbeit und für kulturelle Veranstaltungen verschiedenster Art. Hier waren neben der Offenheit für verschiedenste künstlerische Experimente die Frage nach der Qualität der menschlichen SEELE mit all ihren verschiedensten Facetten, ihres Licht und Schattens ein wesentlicher Inhalt der Aktivitäten.

       

      

Ab 2007 befinden wir uns Rande der Kernstadt von Überlingen und gründen nach der Renovationsphase 2010 das Suso-Haus als Haus des Dialoges und einer Neuen Mystik. Es entsteht eine bewusste Verbindung seines bisheriges Wirkens mit der geistigen Tradition des Deutschen Idealismus und seiner Herkunft aus der Mystik Meister Eckharts, insbesondere der Heinrich Seuses (lat.Suso).

      

      

2014 begründen Birgit Stoll und Michael Stoll das Lebenskloster in Worndorf nahe der Jungen Donau auf der Hegaualp(hier: Vereinssatzung und Gründungsprotokoll).  

Ab 2018 besteht neben einem lokalen Angebot an Lebensmitteln (Verkauf von Brot; Texten u.a.), ein Angebot zu Gesprächen, Musikunterricht, Kreativen Schreibkursen und Vorträgen, sowie die Möglichkeit, ein Zimmer zu bewohnen, um für jeden Interessierten einen Rückzug in die Stille und schöpferischen Neuanfang zu ermöglichen.